Fristgerechte Kündigung – Anwalt bei fristegrechter Kündigung in Hamburg

Was ist eine Fristgerechte Kündigung?

Die Kündigung stellt eine einseitige Erklärung zur Beendigung eines Vertrages dar. Die Kündigung kann dabei seitens des Arbeitgebers oder Arbeitnehmers ausgesprochen werden. Im Arbeitsrecht gibt es eine Vielzahl verschiedener Kündigungsarten. Dazu zählen insbesondere die fristgerechte Kündigung (ordentliche Kündigung) und die außerordentliche Kündigung (fristlose Kündigung).

Die ordentliche bzw. fristgerechte Kündigung hingegen erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen oder im Arbeitsvertrag festgesetzten Fristen. Fristgerecht kann zu jedem Zeitpunkt gekündigt werden. Außerdem kann noch eine Änderungskündigung ausgesprochen werde. Bei der Änderungskündigung wird das Arbeitsverhältnis gekündigt, um es unter neuen, oft schlechteren Bedingungen (wie etwa neuen Tätigkeiten oder weniger Gehalt) fortzusetzen.

Die fristgerechte Kündigung ist vom Arbeitgeber allerdings zu begründen. Im Kleinbetrieb müssen es vernünftige und nachvollziehbare Gründe sein. Hier reicht eine schlichte Störung

Die fristlose Kündigung wird in den meisten Fällen vom Arbeitgeber ausgesprochen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, der ein weiteres Festhalten am Arbeitsvertrag unzumutbar macht. Dabei müssen bei der außerordentlichen Kündigung keine Fristen eingehalten werden. Die klassischen Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind der Diebstahl oder Arbeitsverweigerung.

Damit eine Kündigung auch wirksam ist, müssen einige Punkte beachtet werden, unter anderem muss die Kündigung gem. §623 BGB zwingend schriftlich erfolgen, eine Kündigung per E-Mail oder Fax ist z.B. nicht wirksam. Eine Begründung muss der Kündigung normalerweise nicht beiliegen.

Eine entscheidende Rolle spielt zudem der Kündigungsschutz. Fällt das Arbeitsverhältnis unter den allgemeinen Kündigungsschutz, so darf die Kündigung nur aus personenbedingten, verhaltensbedingten oder betriebsbedingten Gründen ergehen.

Wenn es im Betrieb einen Betriebsrat gibt, muss auch dieser vor der Kündigung angehört werden.

 

Erhält ein Arbeitnehmer eine Kündigung, so kann er sich dagegen mit einer Kündigungsschutzklage vor dem örtlich zuständigen Arbeitsgericht wehren. Wichtig ist dabei die Einhaltung der Fristen. Spätestens drei Wochen nach Erhalt der Kündigung muss die Kündigungsschutzklage erhoben werden, da ansonsten mit Ablauf der Frist die Kündigung wirksam wird, selbst wenn diese grobe Fehler enthält und damit eigentlich nicht wirksam wäre.