Aufhebnungsvertrag – Anwalt bei Aufhebungsvertrag in Hamburg

Ein Aufhebungsvertrag ist grundsätzlich das Gegenstück vom Arbeitsvertrag.

Mit dem Arbeitsvertrag wird das Arbeitsverhältnis begründet und dem Aufhebungsvertrag beendet. Soweit erstmal die wertfreie Betrachtung. Und in der Tat spricht in der Theorie des Arbeitsrechts nichts gegen den Abschluß eines Aufhebungsvertrages.

Aufhebungsvertrag regelt normalerweise auch eine Abfindung

Der Aufhebungsvertrag regelt alles wichtige und führt zu einer einvernehmlichen und friedlichen Beendigung des Arbeitsvertrages.

Aber – und das ist für Arbeitnehmer sehr wichtig – der Aufhebungsvertrag führt fast immer zu erheblichen Nachteilen beim Bezug von Arbeitslosengeld. Regelmäßig gibt es eine Sperrzeit von 12 Wochen, in denen das Arbeitslosengeld ersatzlos gestrichen wird. Und das sind schnell ein paartausend Euro netto.

Grundsätzlich kein Rücktritt vom Aufhebungsvertrag

Und ein einmal geschlossener Aufhebungsvertrag kann normalerweise nicht mehr rückgängig gemacht werden. Einzig Täuschung oder Drohung können Anfechtungsgründe sein. Aber das ist fast nie möglich.

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Das wissen Arbeitgeber und nutzen dies immer wieder auf, um Kündigungen, die sonst nicht möglich wären durchzusetzten.

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Keine Unterschirft ohne Beratung vom Fachanwalt !

Durch Abschluss eines Aufhebungsvertrags kann ein Arbeitsverhältnis beendet werden. Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber müssen sich darüber einig sein, dass das Arbeitsverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt endet. Der Abschluss eines Aufhebungsvertrags muss zwingend schriftlich erfolgen, § 623 BGB, und beide Parteien müssen auf der gleichen Urkunde unterzeichnen. Der Vorteil für den Arbeitgeber liegt bei einem Aufhebungsvertrag eindeutig darin, dass das Kündigungsschutzgesetz nicht gilt, weil beide Parteien das Arbeitsverhältnis einvernehmlich beenden. Zudem kann der Zeitpunkt, zu welchem das Arbeitsverhältnis beendet werden soll, frei gewählt werden ohne Kündigungsfristen beachten zu müssen. Für den Arbeitnehmer kann ein Aufhebungsvertrag von Vorteil sein, wenn der Arbeitgeber sich in dessen Rahmen zu einer Abfindungszahlung bereit erklärt. Auch Probleme bei der Zeugnisausstellung können so vermieden werden. Ein großer Nachteil für den Arbeitnehmer kann die Verhängung einer Sperrzeit sein, in welcher er kein Arbeitslosengeld bekommen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis freiwillig beendet hat.