Anwalt bei Kündigung in Hamburg

Wenn Ihnen der Arbeitsplatz gekündigt wurde, machen Sie sich bestimmt viele Gedanken über Ihre Zukunft und Ihre wirtschaftlichen Existenz. Und Sie fragen sich, welche rechtlichen Möglichkeiten Ihnen offen stehen, sich erfolgreich gegen die Kündigung Ihres Jobs durch Ihren Arbeitgeber zur Wehr setzen zu können.

Wir sind erfahrene Anwälte für Kündigungsrecht in Hamburg und die Bearbeitung von Kündigungsschutzklagen ist unser Arbeitsschwerpunkt. Unser Anspruch ist immer die beste Beratung als Anwalt bei Kündigungen zu bieten und erfolgreich hohe Abfindungen zu erstreiten.

Pöppel Rechtsanwälte – Ihr Anwalt bei Kündigung in Hamburg

Rechtsanwälte und Spezialisten für Kündigung - Pöppel Rechtsanwälte

Fachanwalt für Arbeitsrecht Axel Pöppel,
Kündigungspezialisten & Rechtsanwälte Hamza Gülbas & Raphael Lugowski

Wir sind erfahrene Anwälte für Kündigungen mit Sitz in Hamburg. Unser Anspruch ist es, immer der für jeden einzelnen Auftraggeber und seinen individuellen Fall der beste Anwalt im Arbeitsrecht zu sein. Dabei hilft es uns sehr, dass wir ausschließlich Fälle aus dem Arbeitsrecht bearbeiten und dadurch mehr Erfahrung haben.

In  den über 15 Jahren, die es die Kanzlei jetzt gibt, haben wir mehrere tausend Fälle aus dem Arbeitsrecht bearbeitet und es gibt so praktisch keine Fallgestaltung, die uns völlig neu ist. Allerdings kommt trotzdem keine wirkliche Routine auf. Denn jeder Mensch ist anders und hat eigene Bedürfnisse, Stärken und Schwächen. Und so führen selbst die Kündigungen zwei Kollegen aus der selben Abteilung, die von ein und derselben Kündigungsmaßnahme betroffen sind, möglicherweise zu komplett unterschiedlichen Herangehensweisen.

Unser Service, ihre Vorteile

Wir nehmen uns Zeit

Wir nehmen uns viel Zeit und erörtern in langen persönlichen Gesprächen genau, was Sie in Ihrer individuellen Situation brauchen.

Termine innerhalb von 24 Stunden

Bei Kündigung bekommen Sie bei uns noch am selben oder nächsten Werktag einen Termin.

Beratung durch Kündigungsspezialisten

Wir machen nur Arbeitsrecht, haben uns auf Kündigungen spezialisiert und schon mehrere tausend Fälle bearbeitet.

Wir nehmen ihnen den Stress

Geben Sie ihre Kündigung in sichere Hände und bekommen Sie ihren Kopf wieder frei.

Das sagen unsere Mandanten

Vielen Dank an Pöppel Rechtsanwälte! Aufgrund einer Kündigung bin ich zu dieser Kanzlei gegangen und habe recht schnell einen Termin bei Herrn Gülbas bekommen. Er ist gut auf meine Situation eingegangen und konnte so am Ende noch eine hohe Abfindung für mich erzielen. Ohne die Hilfe von euch wäre ich sicher leer ausgegangen. Kann die Kanzlei nur weiterempfehlen!M.L. auf anwalt.de
Ein Anwalt der schnell reagiert und immer ein parate kompetente Antwort auf Probleme hat. Im Streit mit meinem alten Arbeitgeber hat er kompetent geholfen und das Ziel erreicht, welches rechtens war. Ich persönlich kann Herrn Pöppel und sein Team nur wärmsten empfehlen. Vielen Dank für alles.J.W. auf anwalt.de
Herr Pöppel wurde mir als Anwalt für Arbeitsrecht empfohlen. Meine Erfahrung: Sehr kompetent, sehr gute Beratung, auch über den Fall hinaus – noch einmal herzlichen Dank Herr Pöppel. Jederzeit würde ich mich wieder rechtsanwaltlich von Herrn Pöppel vertreten lassen und auch meine Empfehlung aussprechenAnja Krauss auf Google

Die wichtigsten Fragen zur Kündigung

Als erfahrenere Rechtsanwälte im Arbeitsrecht in Hamburg mit den Schwerpunkten Kündigung und Kündigungsschutzrecht möchten wir Ihnen hier schnell und verständlich einige hilfreiche Informationen zum Thema Kündigungsschutz anbieten:

Zum Fachanwalt für Arbeitsrecht gehen! Denn die Fachanwälte für Arbeitsrecht sind die ausgewiesenen Rechtsanwälte für Arbeitsrecht. Das klassische Arbeitsfeld des Rechtsanwalt für Arbeitsrecht – nicht nur in Hamburg, sondern überall in Deutschland – ist das Kündigungsschutzverfahren vor dem Arbeitsgericht.

Die Kündigung des Arbeitsvertrages ist immer der Ernstfall. Diese Fälle, bei denen es in der Regel um das erstreiten einer möglichst hohen Abfindung bei Kündigung geht, machen vor den Arbeitsgerichten rund 90% aller Fälle aus. Auch wenn in den meisten Fällen, die vor dem Arbeitsgericht landen, am Ende eine Abfindung im Rahmen einer Einigung (Vergleich) gezahlt wird und das Arbeitsverhältnis beendet wird, ist dies nicht der vom Gesetz vorgesehene Regelfall. Denn die Klage, die der Fachanwalt für Arbeitsrecht am Arbeitsgericht einreicht hat – zumindest der Form halber – das Ziel der Weiterbeschäftigung.

Der Rechtsanwalt stellt also im Prinzip keinen Antrag auf Abfindung, sondern einen Antrag auf Wiedereinstellung bzw. Weiterbeschäftigung. Und das obwohl die meisten Menschen nach ihrer Kündigung überhaupt nicht mehr bei diesem Arbeitgeber arbeiten wollen. Was sich auf den ersten Blick unlogisch anhört, ist andererseits rechtlich zwingend und nicht anders möglich.

Im Ergebnis verhandelt der Rechtsanwalt dann im Rahmen des Verfahrens praktisch immer um die Höhe der Abfindung. Hier versuchen wir immer der Beste Anwalt für unsere Auftraggeber zu sein und die bestmögliche Abfindung zu erreichen.

Dabei spielt es im ersten Schritt keine Rolle, welche Form der Kündigung vorliegt. Gehen Sie auf jeden Fall zum Fachanwalt. Egal ob Sie einen Anwalt in Hamburg bei verhaltensbedingter Kündigung , einen Anwalt in Hamburg bei fristgerechter Kündigung, eine fristlose Kündigung oder einen Anwalt in Hamburg wegen eines Aufhebungsvertrages  suchen. Als spezialisierte Kanzlei können wir Ihnen in allen Fragen rund um die Kündigung helfen.

Dem Arbeitsverhältnis liegt ein Arbeitsvertrag zu Grunde. Beide Seiten können diesen Arbeitsvertrag durch Kündigung beenden. Arbeitnehmer sind aber bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber nicht schutzlos ausgeliefert.

Es gibt den Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz und den besonderen Kündigungsschutz. Daneben gibt es noch den allgemeinen Kündigungsschutz für alle übrigen Fälle.

  1. Zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer besteht immer ein Abhängigkeitsverhältnis. Wegen dieser Abhängigkeit des Arbeitnehmers vom Arbeitgeber und des daraus resultierende Ungleichgewichts wurde das Kündigungsschutzgesetz eingeführt. Das Kündigungsschutzgesetz verbietet Kündigungen, die nicht – nach den Voraussetzungen des Gesetzes begründet sind. Unterliegt ein Mitarbeiter diesem strengen Kündigungsschutz aus dem Kündigungsschutzgesetz, so darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis nur kündigen, wenn dafür gewichtige Gründe vorliegen, die in der Person oder im Verhalten des Mitarbeiters liegen oder betriebsbedingte Gründe vorliegen, die eine Kündigung sozial rechtfertigen.
  2. Ein besonderer Kündigungsschutz existiert weiterhin für bestimmte Personengruppen. Diese sind z.B. Betriebsräte, Schwangere, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Elternzeit oder Pflegezeit. Auch Datenschutzbeauftragte und Menschen mit Schwerbehinderung genießen besonderen Kündigungsschutz.
  3. Der allgemeine Kündigungsschutz bietet Schutz vor der Maßregelkündigung, der diskriminierenden Kündigung und der willkürlichen Kündigung. In diesen Fällen reicht für die Kündigung durch den Arbeitgeber reicht ein vernünftiger und plausibler Grund aus.
Den Kündigungsschutz aus dem Kündigungsschutzgesetz genießen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer, die seit mehr als sechs Monaten ununterbrochen im selben Unternehmen tätig sind.

Darüber hinaus muss das Unternehmen oder der Betrieb mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigen, darf also kein Kleinbetrieb sein.

Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt zählen bei der Berechnung der Mitarbeiter auch leitende Angestellte wie Prokuristen und auch Leiharbeiter dazu, Auszubildende und Inhaber oder (echte) Geschäftsführer hingegen nicht. Auch besondere Arbeitnehmergruppen wie AT-Mitarbeiter, leitende Angestellte, Mini-Jobber und die bezahlten Praktikanten sind grds. durch das Kündigungsschutzgesetz geschützt. Nicht vom Kündigungsschutz des Kündigungsschutzgesetzes geschützt sind freie Mitarbeiter und Selbstständige.

Eine Kündigung ist nach dem Kündigungsschutzgesetz zulässig, wenn sie – so der Gesetzeswortlaut – sozial gerechtfertigt ist. Die Gründe für die soziale Rechtfertigung einer Kündigung sind:

 

  1. Das Verhalten des Mitarbeiters (z.B.: eigenmächtiger Urlaubsantritt, Vortäuschen einer Erkrankung, gravierende Fehler bei der Arbeit, Beleidigungen gegenüber Arbeitgeber oder Kollegen, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Diebstahl, diskriminierende oder rassistische Äußerungen etc.)
  2. Gründe in der Person des Mitarbeiters (z.B.: wegen Dauererkrankung oder sehr häufiger kurzer Krankheit)
  3. Betriebsbedingte Gründe (z.B.: Schließung des Betriebs, eines Teils des Betriebes, einer und die fehlende Weiterbeschäftigungsmöglichkeit für den Arbeitnehmer und eine richtige soziale Auswahl)

 

Hier können die Arbeitgeber sehr viele Fehler machen, so dass sich der Weg zum Anwalt für Arbeitsrecht praktisch immer lohnt.

Entscheidend ist jedoch, dass der Mitarbeiter den allgemeinen Kündigungsschutz des Kündigungsschutzgesetzes überhaupt unterliegt, er also ohne Unterbrechung seit mehr als sechs Monaten in einem Unternehmen bzw. Betrieb tätig ist, in dem mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt.

Dem besonderen Kündigungsschutz unterfallen bestimmte Personengruppen, denen der Gesetzgeber einen eigenen Kündigungsschutz zugesprochen hat. Eine Kündigung durch den Arbeitgeber ist nur unter besonders strengen Voraussetzungen zulässig.

Ein Sonderkündigungsschutz besteht beispielsweise für Schwangere, Schwerbehinderte, Betriebsratsmitglieder, Auszubildende oder Väter und Mütter in Elternzeit. Aber auch Datenschutzbeauftragte Arbeitnehmerin Pflegezeit genießen besonderen Kündigungsschutz.

Erhält ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber eine Kündigung, so kann er sich gegen diese Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht wehren.
Entscheidend dafür ist, dass der Arbeitnehmer innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung die Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einlegen muss. Die Klage muss also innerhalb der drei Wochen beim Arbeitsgericht eingegangen sein.

Poststempel genügt nicht.

Email genügt nicht.

Wer diese Frist verstreichen lässt, erkennt die Richtigkeit der Kündigung an und die Kündigung wird automatisch wirksam. Auch wenn die Kündigung grobe Fehler enthält, die vor dem Arbeitsgericht zur Unwirksamkeit der Kündigung geführt hätten, bleibt es bei der Wirksamkeit der Kündigung.

Für die Einlegung einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht ist in der Regel kein Rechtsanwalt nötig. Jeder Arbeitnehmer kann die Kündigungsschutzklage somit selbst einlegen. Es empfiehlt sich jedoch auf Grund der Komplexität der Materie stets einen Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Kündigungsschutzklage zu beauftragen.

Wir helfen Ihnen gerne!

Diese Frage bekommt man als Anwalt für Arbeitsrecht oft gestellt. In unserer Hamburger Kanzlei ist diese Frage immer wieder Thema.

Und die Antwort unserer Anwälte für Arbeitsrecht ist immer gleich:

Ja! Natürlich kann jeder Arbeitgeber jederzeit eine Kündigung ohne jeden Grund aussprechen.

Allerdings kommt der Arbeitgeber mit einer solchen Kündigung natürlich nicht durch, wenn der Arbeitnehmer vor dem Arbeitsgericht innerhalb von drei Wochen nach erhalt der Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage aktiv wird.

Ablauf einer Kündigung und eines Kündigungsschutzverfahren

Die Kündigungsschutzklage ist die mit weitem Abstand häufigste Klage vor den Deutschen Arbeitsgerichten. Erhält ein Arbeitnehmer eine (schriftliche) Kündigung von seinem Arbeitgeber, so kann er sich innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung mit Hilfe einer Kündigungsschutzklage zur Wehr setzen.

Das Klageverfahren vor dem Arbeitsgericht läuft normalerweise im Überblick wie folgt ab:

  • Connector.

    Ausspruch der Kündigung durch den Arbeitgeber

    Möglicherweise kommt es zu außergerichtliche Verhandlungen.

  • Connector.

    Einreichung der Klage beim Arbeitsgericht

    Die Klage muss innerhalb von 3 Wochen eingereicht werden. Möglicherweise kommt es zu außergerichtlichen Verhandlungen.

  • Connector.

    1. Gerichtstermin: Gütetermin vor dem Arbeitsgericht

    Hier ist nur ein Berufsrichter anwesend. Der Fall wird besprochen und das Gericht versucht, eine einvernehmliche Lösung zu vermitteln. Möglicherweise außergerichtliche Verhandlungen. Weitere Schriftliche Stellungnahmen beider Seiten, in denen z.B. Zeugen benannt und Beweismittel eingebracht werden.

  • Connector.

    2. Gerichtstermin: Kammertermin vor dem Arbeitsgericht

    Hier ist nur ein Berufsrichter anwesend. Der Fall wird besprochen und das Gericht versucht, eine einvernehmliche Lösung zu vermitteln. Möglicherweise außergerichtliche Verhandlungen. Weitere Schriftliche Stellungnahmen beider Seiten, in denen z.B. Zeugen benannt und Beweismittel eingebracht werden.

  • Connector.

    Am Tag des Kammertermins verkündet das Arbeitsgericht die Entscheidung

    Nach nichtöffentlicher weiterer Verhandlung. In der Regel fällt das Urteil des Verfahrens erster Instanz.

Wichtig: Schnell handeln!
Nach Erhalt der Kündigung muss die Kündigungsschutzklage innerhalb von 3 Wochen beim Arbeitsgericht eingehen, sonst gilt die Kündigung als wirksam.

Unsere Empfehlung:
Nach Erhalt der Kündigung sofort mit der Kündigung in unsere Hamburger Kanzlei zum Fachanwalt für Arbeitsrecht gehen.

Weitere Informationen zur Kündigungsschutzklage
Rechtlich stellt die Kündigungsschutzklage eine besondere Form der Feststellungsklage dar, mit Hilfe derer die Unwirksamkeit der Kündigung festgestellt werden kann. Deswegen lautet der Hauptantrag im Kündigungsschutzverfahren auch stets in etwa wie folgt: „Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis nicht durch die Kündigung vom XX.XX.201X beendet wurde.“

Eine Klage gegen eine Kündigung ist daher (zumindest formell) nicht auf die Zahlung einer Abfindung gerichtet. Dass die meisten Kündigungsschutzverfahren mit einem Abfindungsvergleich enden, ist ein Ergebnis der Praxis. Einigen sich beide Parteien über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und eine entsprechende Abfindungszahlung, so ist das Verfahren beendet. Erzielen die Parteien keine Einigung, so wird das Verfahren streitig durchgeführt, was die Ausnahme ist.

Habe ich überhaupt Anspruch auf eine Abfindung ?

Diese Frage wird unseren Anwälten bei Kündigung in unserer Hamburger Kanzlei oft gestellt. Und als Spezialisten für Kündigungsrecht haben wir dann immer die auf den ersten Blick falsche Antwort: Grundsätzlich nicht. Aber es wird am Ende fast jeder Kündigungsschutzklage eine Abfindung gezahlt.

Denn nach dem Deutschen Arbeitsrecht haben Arbeitnehmer bei Kündigung gerade keinen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung. Im Deutschen Arbeitsrecht gilt der Grundsatz des Bestandsschutzes. Die gewonnene Kündigungsschutzklage bringt also den alten Arbeitsplatz zurück. Das will in der Regel keiner der Beteiligten. Am wenigster der Arbeitgeber. Denn es sieht schon sehr komisch aus, wenn der Chef ein halbes Jahr nach der Kündigung dem ehemaligen Arbeitnehmer wieder einen Schreibtisch einrichten muss.

Abfindung bei Kündigung

Abfindungen werden in der Praxis häufig gezahlt

Abfindungen werden daher in der Praxis allerdings häufig gezahlt, um lang andauernde Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Der Arbeitgeber kauft sich gleichsam aus dem Prozessrisiko frei.

Allerdings steht dem Arbeitnehmer in bestimmten Fällen ein Anspruch auf die Zahlung einer Abfindung zu. Etwa dann, wenn der Arbeitnehmer eine unwirksame Kündigung erhalten hat. Damit der Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung durchsetzen kann, muss er zunächst eine Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung einlegen. Im Kündigungsschutzprozess muss vom Gericht sodann festgestellt werden, dass die Kündigung unwirksam ist und der Arbeitnehmer deshalb einen Anspruch auf Weiterbeschäftigung im Unternehmen hätte. Ist es dem Arbeitnehmer allerdings auf Grund vorgelegter Tatsachen, die im Zusammenhang mit der Kündigung stehen, nicht möglich am Arbeitsverhältnis im Unternehmen festzuhalten, so hat er einen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung.

Hier ist ein an sich ausgewogenes System entstanden. Denn je höher die Erfolgsaussichten für den gekündigten Arbeitnehmer, desto besser seine Chance auf eine hohe Abfindung.

Im Ergebnis wird dem Buchalter, der nach 20 Jahren beim Griff in die Kasse erwischt wird, auch der beste Anwalt im Arbeitsrecht die Kohlen nicht aus dem Feuer holen können, während ein junger Familienvater nach ein paar Jahren evtl mit einem halben Jahresgehalt nach Hause geht. Grundsätzlich gilt aber, das eine lange Betriebszugehörigkeit immer für den Arbeitnehmer spricht. Und im Arbeitsrecht gilt auch der Grundsatz: Je größer das Unternehmen, desto schwieriger ist die Kündigung im Arbeitsrecht.

Einen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung haben zudem Arbeitnehmer, die eine betriebsbedingte Kündigung erhalten und sich gegen diese nicht wehren, also keine Kündigungsschutzklage einreichen (§1a Kündigungsschutzgesetz). Zudem kann sich ein Anspruch auf die Zahlung einer Abfindung aus Tarifverträgen oder Sozialplänen ergeben. Weiterhin kann eine Abfindungszahlung auch im Arbeitsvertrag vereinbart werden.

Die Höhe der Abfindung

Gemäß §1a II KSchG beträgt die Höhe der Abfindung 0,5 Monatsgehalte für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. Nicht selten wird diese Grenze, gerade in kleineren Betrieben, unterschritten. Größere Unternehmen zahlen hingegen häufig ganze Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr.

 

 
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Gerne können Sie uns kontaktieren und wir prüfen die Chancen auf eine mögliche Abfindung für Sie.

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